Grundstücksmietvertrag
Ein Grundstücksmietvertrag ist eine langfristige Vereinbarung, typischerweise für 30 bis 99 Jahre, unter welcher ein Rechenzentrumentwickler rohes Land von seinem Eigentümer mietet, anstatt es direkt zu kaufen, und dann das Gebäude und die Ausrüstung für die Mietdauer errichtet und besitzt. Diese Struktur ermöglicht es Betreibern, Kapital in Stromversorgung, Kühlung und IT-Infrastruktur anstelle von Landakquisition einzusetzen, während Landbesitzer – häufig Versorgungsunternehmen, Häfen, Industriegebiete oder staatliche Landagenturen – das langfristige Eigentum behalten und regelmäßige Mieten einnehmen, manchmal gekoppelt an einen Anteil der Einnahmen aus der Einrichtung. Grundstücksmietverträge sind häufig an Standorten in der Nähe von Umspannwerken, Faseroptikleitungen oder in Gerichtsbarkeiten mit Beschränkungen des Fremdlandbesitzes verbreitet und enthalten typischerweise Rückfallklauseln, die Verbesserungen bei Ablauf an den Landbesitzer zurückgeben, die Colocation-Käufer beim Bewerten des Langzeitrisikos der Standortkontrolle überprüfen sollten.
Verwandte Begriffe